Den Anfang finden

Wenn ich mir die Welt und meine eigene Kleinheit betrachte, so stellt sich zuerst die eine Frage: Wo soll ich anfangen damit, wenn ich etwas bewegen will?

Immerhin kann ich damit anfangen, dass ich einen Blog eröffne und stelle dann sogar fest, dass Menschen schreiben, die meinen word-rap gelesen haben und sich sogar Gedanken dazu gemacht haben. Das ist mehr, als ich erwartet habe.

Dann erkenne ich, dass ich mir klar werden muss, wo meine Aufgaben liegen könnten in diesem weiten Feld. Diese Fragen lassen sich im Außen nicht beantworten. Die Antworten muss ich in mir drin – in meiner Seele – finden.

Sind es die Tiere, für die ich mich einsetzten will? Sind es die Menschen? Speziell die Kinder? Will ich Grundlagen erforschen oder akute Not lindern? Will ich mich für die Umwelt einsetzen?

Danach kommt die nächste Ebene…. Glaube ich, dass wir alle Problem in der materiellen, der physischen Welt lösen können? Oder setze ich voraus, dass es nicht-materielle Ebenen und somit Wesenheiten gibt, die mithelfen würden? Wenn ja, wie komme ich damit in Kontakt?

Eines meiner Kinder hat viele Jahre mit Elementarwesen, also Zwergen, Elfen und Feen kommuniziert. Diese Wesen haben eine Intention. Sie würden mit den Menschen zusammen arbeiten wollen. Ich bin offenbar nicht in der Lage mit diesen Wesenheiten zu kommunizieren. Woher kann ich dann wissen, ob und wobei sie mitarbeiten würden?

Wir Menschen haben einen freien Willen erhalten. Das kann uns zu “halben Teufeln” oder zu “halben Engeln” machen. Aber wenn wir uns wirklich entwickeln wollen, dann ist das richtige Arbeit. Dann kann man sich nicht nur dumpf berieseln lassen, sondern man an sich selbst, an seiner eigensten inneren Essenz arbeiten.

Ich finde das sehr schwer. Nicht, einmal damit anzufangen…das ist leicht. Nein, es beizubehalten ist schwer. Es lauern tausend Ablenkungen, tausend Zerstreuungen, tausend Vergnügen. Sich ganz bewusst daraus zurück zu ziehen um zuerst einmal in Kontakt zur eigenen Seele zu kommen, das alleine ist schon eine schwere Aufgabe.

Darüber hinaus dann noch hinzuhören, die Antworten auf die Fragen zu hören

Wo stehe ich?

Wer bin ich?

Wo komme ich her und wo gehe ich hin?

Was ist meine Aufgabe?

Ich denke, die erste Aufgabe könnte sein, wirklich hinzuhören und der Zerstreuung (immer wieder) zu widerstehen.

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4 Responses to Den Anfang finden

  1. Ich bin gespannt auf dein Hinhören und wie du den Grundfragen des Lebens weiter nachgehst. Danke, dass du den Mut hast dich damit auseinander zu setzen und uns als wildfremde Leser daran teilhaben lässt.

  2. Rajiv says:

    Brilliant post 🙂 Gandhi said, “Be the change, you wish to see in the world”. Any change must come from within oneself. Thereafter the change grows outside the body into society.
    History is proof, where a single man started for a cause and millions followed him.
    wishyou all the best in your endeavour! Manu
    rajiv
    http://rrajiv.wordpress.com

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