Nachtgedanken

Eigentlich wollte ich tagsüber schreiben. Heute haben die Umstände das nicht erlaubt. Somit werden es Nachtgedanken. Nachts ist die Welt anders. Es ist stiller und geheimnisvoller, die Gedanken driften in die Weite.  

In der Nacht wirken andere Kräfte. Man zuckt zusammen, wenn man ein unbekanntes Geräusch hört. Das geschieht tagsüber nicht. Eigentlich wollte ich heute Morgen etwas über das “Tiere essen” schreiben. Das beschäftigt mich sehr.

Ich habe alle Kritiken über das Buch von Jonathan Safran Foer mit dem gleichen Titel gelesen. Und ich denke, das wird meine nächste Lektüre. Wieviel Grausamkeit die “Fleischindustrie” doch beinhaltet. Nicht, dass das Wissen und die Kritik daran neu ist, aber auch ich hatte immer wieder Fleischessphasen in denen ich mich von der Erkenntnis und dem Wissen um diese Grausamkeit distanziert habe. Ich habe es verdrängt. Ich denke, das muss man auch, wenn man Fleisch isst. Kaum jemand tut es in dem Bewusstsein um all das abgrundtief Hässliche, das dahinter steht. Dann würde es nicht schmecken. Mir hat es sowieso nie geschmeckt. Ich habe es oft aus Einfallslosigkeit gekocht und gegessen. Momentan kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen.

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One Response to Nachtgedanken

  1. pentecoste says:

    hallo, das foto da oben gefällt mir sehr!
    gruß von pentecoste

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